Aug 04

Net democracy

Net democracy

 

Die Net democracy sollte nicht mit der e Demokratie verwechselt werden. E-Demokratie oder elektronische Demokratie oftmals auch als Government Demokratie bezeichnet, beinhaltet lediglich die Erleichterung der demokratischen Partizipation und des Regierens durch zu Hilfenahme des Internets. Die Net democracy oder Netz Demokratie  lässt die Form der Demokratie offen. Das Netz besteht aus einer Vielzahl von Verbindungen  zwischen einzelnen Rechnern ähnlich den Nervenzellen im menschlichen Gehirn  und den Synapsen, welche die100Milliarden Nervenzellen miteinander  verknüpfen. Wie im menschlichen Gehirn bilden sich immer wieder neue Verbindungen und es entstehen andere „Schaltkreise“  oder Netzstrukturen. Jeder Rechner im Netz ist zunächst gleichberechtigt. Räumliche Grenzen im Netz sind aufgehoben. Theoretisch kann jeder, der Zugang zu einem  Rechner besitzt,  Informationen anderen Rechnern offen zur Verfügung stellen oder sich  offen gestellte Informationen von anderen Rechnern holen oder Informationen von und an andere bekannte Verbindungen übertragen. Das neutrale  Netz kennt weder den unterschiedlichen  Demokratietypus  Repräsentativdemokratie und direkte Demokratie oder Konkordanz- und Konkurrenzdemokratie. Das Netz ermöglicht jedem die Teilhabe an Informationen. Politische Willensbildung bedeutet nichts anderes als Austausch, Zusammenführen und Verteilung von Informationen. Die Agora der politischen Willensbildung ist das Netz selbst. Es bedarf keiner Satzung gleich einer Parteisatzung oder eines Parteiapparates mit Rekrutierungs- Transmissions- oder Legitimationsfunktion. Es geht um Informationen aus denen gebündelt und abgewogen eine mehrheitliche, ausgereifte Einzelsachentscheidung hervorgehen  soll. Die Schwierigkeit dürfte in der Art der Kommunikationsform liegen. In der jetzigen medialen Phase überrollen uns die Informationen weniger durch das Internet, sondern durch die herkömmlichen Medien und wir vertrauen diesen Medien nicht mehr allzu sehr.

Bei Einhaltung einfacher Kommunikationsregeln könnte sich eine Art direkte Informationsdemokratie entwickeln. Die bisherigen Formen, wie etwa die openpetition Plattform oder andere Petitionsplattformen, enthalten lediglich ein partizipatorisches Segment einer zu entwickelnden Netz Demokratie. Sie verfolgen zwar das Prinzip des Bottom-up, aber es fehlen induktive Aggregationselemente. Warum die Grünen und auch die Piraten mit ihren Versuchen eines online Parteitages   gescheitert sind, liegt  wohl daran, dass sie mit dem Parteienrecht die Möglichkeiten des Netzes vergewaltigen wollten. Eine Netz Demokratie ist völlig neu zu denken.

 

JM

Okt 19

Demokratie

Demokratie Karikatur

Okt 08

Für mehr Direkte Demokratie

 

Bürgerinitiativen, die aus konkreten Anlässen auf politisches, soziales oder ökologisches Geschehen in der Welt Einfluss nehmen, stellen hier ihre Ziele vor.

 

Es gibt bereits ein breites Spektrum an Interessenverbänden, die basisdemokratisch Unterschriften sammeln, Demonstrationen durchführen und Petitionen verfassen, um ihren Anliegen Nachdruck zu verleihen.

 

Ziel des Aktionsbündnisses Bürgerinitiative 3.0

 

Das akbb3 unterstützt eine Vernetzung aller Initiativen und Einzelpersonen und soll für eine leichte Übersicht der Themen und Probleme aller Bürgerinnen und Bürger
dienen, um sich für ihre Belange einsetzen zu können.


Okt 06

Aktionsbündnis Bürgerinitiative 3.0

Ziel: Verfassungsänderung für eine Direkte Demokratie

 

Das Grundgesetz (GG) als deutsche Bundesverfassung kann nur durch ein den Text des Grundgesetzes ausdrücklich änderndes Bundesgesetz mit den Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder des Deutschen Bundestages (415 von zurzeit 620 Mitgliedern)[1] und mit zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates (derzeit 46 von 69 Stimmen)[2] geändert werden …

 

Verfassungsänderung